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Bürgermeisterin - ein schöner Job!

Irgendwann schreibe ich mal ein Buch über meine Zeit als Bürgermeisterin - das ist ein Satz, den ich recht oft verwendet habe und stets folgte die eine oder andere Anekdote aus meiner Gemeinde.


Ja, ich bin Bürgermeisterin einer 1000 Seelen Gemeinde mit 1000jähriger Geschichte, und ich bin es gern.

Warum will man sich kommunalpolitisch engagieren? Ein auch oft gestellte Frage. Nun - man wacht nicht eines Tages morgens auf, und denkt, das sollte ich doch mal probieren. Nein, es sind die kleinen Anstubser von außen - z.B. meinem lieben Vorgänger Albert Keppler. Was immer er in mir gesehen hat, er war es letztendlich, der mich eingeladen und eingeführt hat in das Amt. Großartig!

Oder die ach so zweiflerischen Anmerkungen aus der Familie und dem Bekanntenkreis - Was willst Du machen? Auf die Wahlliste zum Gemeinderat aufstellen? Sie hätten auch direkt sagen können, das wird doch sowieso nix. Aber vielleicht braucht man diesen Ansporn.

Nun, bei mir hat's funktioniert, den seit mehr als 20 Jahren bin ich in dem Gemeinderat und seit mehr als 10 Jahren der "Chef im Dorf" - wie ein Kind einmal treffend formulierte. Oder noch besser, so frage mich neulich ein 8jähriger - "Dürfen denn auch Männer Bürgermeister in Geisleden sein?"

Ich nehme es als Kompliment, ach ja, das vergaß ich - ich Marion Frant, die Bürgermeisterin von Geisleden, ein 1000 Seelen-Gemeinde mit 1000jähriger Geschichte im Eichsfeld in Thüringen.




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